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Frankreich

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Frankreich ist Spitzenreiter und einzigartig unter den Wein produzierenden Ländern. Das Land verfügt über eine große Brandbreite unterschiedlicher Qualitäten und Preisklassen, seine Weinbaugebiete sind so verschieden wie nirgendwo sonst. Bordeaux gilt nach wie vor als die beste Adresse für weltweit hochgeschätzte Rotweine. In Burgund findet man die gehaltvollsten Weißweine vor. In der Champagne die größten Schaumweine, in Sauternes die am höchsten anerkannten Süßweine und in Languedoc-Roussillon (häufig nur als „das Languedoc“ bezeichnet) charaktervolle Rotweine, die dem „Terroir“ (der Boden, die Erde) im Trinkgeschmack wortwörtlich widerspiegeln. Die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Rebsortenzusammensetzung sind groß. Während die Winzer im Süden und Südwesten des Landes der Überzeugung sind, dass Weine aus mehreren Rebsorten gekeltert werden sollten, bestehen die die meisten Weine in den nördlichen Anbaugebieten (Burgund, Chablis, Savoyen, Elsass, Beaujolais und Loire) aus einer Sorte. Ausnahme bildet die Champagne ab, wo die Assemblage (mehrere Rebsorten zu einer Komposition zusammenzufügen, die letztendlich in ihrer Gesamtheit überzeugt, es entsteht die sogenannte „Cuvée“) traditionell mit Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier erfolgt. Im Gegensatz dazu bestehen Cuvées in den südlichen Regionen Frankreichs mindestens aus vier Sorten und oft mehr. Bemerkenswert ist der Châteauneuf-du-Pape, der bis aus 13 ver¬schie¬de¬nen Sor¬ten gewon¬nen wer¬den darf. Der Zuwachs an Qualität sticht in allen Anbauregionen Frankreichs ins Auge, und in einigen Regionen zeichnen sich in den letzten zwei Jahren besonders interessante Trends ab wie zum Beispiel in Languedoc-Roussillon mit dem verstärkten Fokus auf regionale Sorten wie Syrah, Grenache Noir, Mourvèdre, Carignan und Cinsault für Rotweine, Viognier, Chardonnay, Roussanne, Macabeu, Grenache Blanc, Clairette, Ugni-Blanc, Marsanne, Bourboulenc und Rolle (Vermentino) für Weißweine. Grundsätzlich werden französische Weine in zwei große Kategorien unterteilt: Weine ohne Herkunftsangabe und Weine mit Herkunftsangabe. Im Jahr 2009 trat die neue EU-Weinverordnung in Kraft und vereinheitlichte die verschiedenen Weinklassifikationen innerhalb der EU-Länder: 1) Vin de France (VdF): Weine ohne konkrete Herkunftsbezeichnung sind der Kategorie Vin de France (Wein aus Frankreich), früher Tafelwein, zuzuordnen. Die Weinerzeuger dürfen auf dem Etikett der Jahrgang und die Rebsorte angeben. Dies war früher nicht erlaubt. Die Weine sind in der Regel eine Assemblage von Weinen aus verschieden Regionen und häufig aus derselben Rebsorte. Diese Kategorie ermöglicht es, Weine herzustellen, die Jahr für Jahr einen gleichbleibenden Geschmack bieten. 2) IGP-Weine (Indication Géographique Protégée - geschützte geografische Angabe): Sie ersetzt die frühere Kategorie Vin de Pays – Landwein und bildet typische Weine einer einzugrenzenden Region ab. Zum Beispiel müssen IGP-Weine einem EU-Regelwerk entsprechen wie empfohlene Kategorie gibt dem Winzer die Möglichkeit, andere Rebsorten auszuprobieren. 3) AOP-Weine (Appellation d’Origine Protégée – geschützte Ursprungsbezeichnung): Die AOC-Weine unterliegen den anspruchsvollsten Qualitätsvorschriften. Vor Inkrafttreten der neuen Verordnung hießen sie AOC-Weine (Appellation d’Origine Contrôlée). Die Weine müssen immer aus einer bestimmten Appellation (Anbaugebiet) stammen. Am Etikett steht beispielsweise Appellation Faugères Protégée. Diese Bezeichnung darf ein Wein nur tragen, wenn er die Vorschriften seine Appellation einhält. Diese bestimmen mehrere Parameter wie Terroir, Maximalertrag pro Hektar, Pflanzendichte, Art der Weinanalysen und Verkostungen. Die Kontrollen erstecken sich über die gesamte Produktionskette von der Rebe über die Anbaufläche und den Keller bis zur fertigen Weinflasche. Verbraucher von AOC-Weinen kaufen geprüfte Qualität und einen Wein mit den typischen Eigenschaften seines Anbaugebietes.